StörherddiagnostikOhrakupunktur ist zu allererst Diagnostik. Dieser Aspekt ist überaus kostbar, findet man doch über die Untersuchung der Ohrreflexzonen schnell das Primärorgan eines Beschwerdekomplexes heraus oder auch einen sogenannten Störherd, der den Organismus an der Heilung hindert.

Störherde können z.B. chron. Entzündungen, Narben, tote oder wurzelbehandelte Zähne sein. Ein Störherd kann nicht nur den Therapieerfolg einer Akupunktur vereiteln, er behindert auch alle anderen naturheilkundlichen oder schulmedizinischen Maßnahmen.

Nach langjährigen Forschungsarbeiten hat die Deutsche Akademie für Akupunktur ein hocheffizientes Diagnoseverfahren mittels Ohrakupunktur entwickelt, um Störherde im Organismus aufzuspüren: Hierdurch kann eindeutig festgestellt werden, welche Narbe, welche Zähne oder welche Gifte (z.B. Quecksilber) den Organismus belasten.

Auch wenn man sich gesund fühlt, ist es möglich, einen Störherd mit sich herumzutragen – ein Störherd alleine kann vom Körper meist noch gut toleriert werden. Aber die nächste Belastung (Grippe, Stress etc.) kann dann bereits ein Zuviel auf dem Gesamtbelastungskonto sein – und der Mensch wird krank. Daher ist es sinnvoll, auch bei einem symptomfreien Menschen prophylaktisch eine Störherdsuche durchzuführen. Der Organismus wird dadurch von eventuell bestehenden Störungen befreit und entlastet und kann neu auftretende Reize mit voller Kraft ausregulieren.